Was entsteht in den Steyr-Werken? Teil XXIII – rope Gürtel

Was entsteht in den Steyr-Werken? Teil XXIII – rope Gürtel

Bevor sich die Hose abseilt, hat sich Sebas­ti­an gedacht, lie­ber einen Gür­tel ver­wen­den. Der Gür­tel selbst besteht aus Res­ten von Ein­fach­sei­len. Die­se sind für Fangs­tö­ße in der Grö­ßen­ord­nung von 9,3 kN (ent­spricht 930 kg) aus­ge­legt und soll­ten so auch nach einem umfang­rei­che­ren Menü nicht gleich rei­ßen. Durch den simp­len Metall­teil ist es mög­lich sich den Gür­tel auf die Wunsch­grö­ße ein­zu­stel­len. Zum Öff­nen und Schlie­ßen wird dann nur­mehr die Schlau­fe ein- bzw. aus­ge­hängt. Man kann den Gür­tel auch kau­fen.

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Was entsteht in den Steyr-Werken? Teil XIX – Snow- & Splitboards

Ralf war auf der Suche nach einem neu­en Snow­board für den anste­hen­den Win­ter.  Fün­dig wur­de er dabei nicht – kei­nes der Boards wur­de sei­nen Ansprü­chen gerecht und er woll­te kein Geld mehr für eines aus­ge­ben, das bereits nach weni­gen Win­tern in der Müll­ton­ne lan­den wür­de. Kur­zer­hand beschloss er, sich selbst eines zu bau­en…

Die­se Epi­so­de ist nun schon vier Jah­re her. Seit damals tüff­telt Ralf in sei­ner Werk­statt an hoch­wer­ti­gen Snow- und Split­boards. Mit sei­ner selbst­ge­bau­ten Pres­se stellt er nicht nur die Holz­ker­ne der Boards her, son­dern auch die Fur­nie­re mit denen er sie beschich­tet. Die­se bestehen zumeist aus Echt­höl­zern – das schwar­ze Board in der Foto­ga­le­rie ist bei­spiels­wei­se mit einer Eben­holz­fur­nier bedeckt. Ralf setzt bei sei­nen Boards auf beson­ders hoch­wer­ti­ge Kom­po­nen­ten und möch­te zukünf­tig bei der Her­stel­lung der Holz­ker­ne auch haupt­säch­lich auf mond­ge­schlä­ger­tes Holz aus dem eige­nen Wald zurück­grei­fen. Zur Zeit arbei­tet er gera­de an der Ent­wick­lung eines Tou­renskis…

Wer Inter­es­se hat, über Ralfs Pro­jek­te mehr zu erfah­ren, kann ihn auf der Mini Maker Fai­re Steyr besu­chen. Auch er wird mit einem Stand ver­tre­ten sein!

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Was entsteht in den Steyr-Werken? Teil X – Flussbett

Was entsteht in den Steyr-Werken? Teil X – Flussbett

Wir star­ten heu­te eine neue Arti­kel­se­rie „Von der Idee zum Pro­dukt“ in der wir Pro­jek­te vor­stel­len, die sich von einer simp­len Idee bis zum ver­kaufs­fer­ti­gen Pro­dukt ent­wi­ckelt haben. Am Anfang gab es kei­nen kom­mer­zi­el­len Hin­ter­grund. In den meis­ten Fäl­len hat sich das aber so ent­wi­ckelt, dass sich dar­aus auto­ma­tisch Auf­trä­ge und die Grün­dung eines Klein­un­ter­neh­mens ent­wi­ckel­ten. Es han­delt sich nicht immer um Pro­jek­te und Per­so­nen direkt aus Steyr aber auf jeden Fall aus der Regi­on. Wir freu­en uns auch schon dar­auf den einen oder ande­ren Maker mit sei­nem Pro­jekt auf unse­rer Werk­schau von 30.9. bis 1.10.2016 im Kul­tur­ver­ein Röda in Steyr als Aus­stel­ler begrü­ßen zu dür­fen.

Heu­te star­ten wir mit dem Fluss­bett: Grund­la­ge für das Bett war ein Vor­trag der Tho­mas dazu inspi­riert hat die­ses Pro­jekt umzu­set­zen. Die Holz­bal­ken soll­ten längs zum Kör­per ver­lau­fen, metall­frei sein und auch ohne Leim und Kunst­stof­fe aus­kom­men. Dar­über hin­aus soll­te es auch noch leicht zu trans­por­tie­ren und von der Grö­ße her varia­bel sein. Hier begann die Tüf­te­lei für so ein Bett im Ener­gie­fluss und ohne elek­tro­ma­gne­ti­sche Stö­run­gen. Naja, und schön soll­te es auch sein.

Das Pro­jekt „Fluss­bett“ ist gelun­gen, es wird nur gesteckt und am Ende mit vier Kei­len gesi­chert. Die seit­li­chen Bau­tei­le kann man weg­las­sen, dann erhält man ein schmä­le­res Bett. Es ist kom­plett metall- und leim­frei und am Bett­haupt kann man sich anleh­nen, sodass die Wir­bel­säu­le zwi­schen den ste­hen­den Lat­ten Platz fin­det.

Alle Details zum Maker und zum Fluss­bett fin­det Ihr hier: www.flussbett.at

Hier seht Ihr das Bett auf einer Aus­stel­lung in Lam­bach:

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